Echte Abenteuer brauchen keine Batterien

Echte Abenteuer brauchen keine Batterien

Herzlichst Willkommen zum vierten Teil von „Aus dem Köcher“!

Im letzten Beitrag haben wir darüber gesprochen, dass Heldenmut kein Geschlecht kennt und Prinzessin Ella genauso entschlossen zum Abenteuer aufbricht wie Prinz Archie. Heute möchte ich den Fokus auf das Werkzeug dieser Abenteuer legen.

Es geht um einen Gedanken, der mir oft durch den Kopf geht, wenn ich in Spielzeugläden unterwegs bin oder anderswo Spielzeug sehe: Warum versuchen wir eigentlich, die Fantasie durch Technik zu ersetzen? Heute geht es um den Unterschied zwischen lautem Plastik und echtem, nachhaltigem Holzspielzeug.

Der Lärm im Kinderzimmer

Kennt ihr das? Man betritt ein beliebiges Spielzeuggeschäft und wird sofort von einer Welle aus Geräuschen und Lichtern überrollt. Alles blinkt, ist knallbunt, dudelt und bewegt sich auf Knopfdruck.

Das Problem bei vielen dieser batteriebetriebenen Spielzeuge ist: Sie spielen für das Kind, anstatt mit ihm. Wenn ein Feuerwehrauto von allein fährt und dabei Martinshorn abspielt, bleibt dem Kind nur die Rolle des Zuschauers. Die Fantasie wird nicht angeregt, sondern berieselt. Und sobald die Batterie leer ist, landet das Plastikteil oft in der Ecke – oder schlimmer noch: im Müll.

Warum weniger oft mehr ist

Bei Tibola gehen wir einen anderen Weg. Ich bin fest davon überzeugt: Echte Abenteuer entstehen im Kopf, nicht im Batteriefach.

Ein hochwertiges Holzschwert oder unser Tibola Bogenset machen keine Geräusche. Es leuchtet nicht. Und genau das ist seine Stärke. Denn das Kind muss entscheiden: Ist das Schwert gerade ein magischer Gegenstand, der Drachen zähmt? Oder doch lieber ein Zauberstab? Vielleicht auch etwas ganz anderes, was uns Erwachsenen nicht einmal in den Sinn kommt!

Dadurch fördern wir freies Spiel und Kreativität. Das Kind ist der Regisseur seiner eigenen Geschichte. Ein einfaches Stück Holz kann heute ein Zepter und morgen ein Werkzeug sein. Diese Art von pädagogisch wertvollem Spielzeug wächst mit der Kreativität des Kindes mit, anstatt sie einzuschränken.

Nachhaltigkeit, die man fühlen kann

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum wir auf Holzspielzeug setzen: Die Haptik und die Langlebigkeit. Holz fühlt sich warm an, es hat Struktur und Gewicht. Es verbindet uns – genau wie unsere Charaktere Archie und Ella – mit der Natur.

Zudem ist es mir persönlich wichtig, dass wir von der Wegwerfgesellschaft wegkommen. Unser Spielzeug ist Made in Germany und dafür gemacht, Jahre zu überdauern. Es bricht nicht beim ersten wilden Spiel und es braucht keine Updates oder neue Batterien. Es ist langlebiges Kinderspielzeug, das im besten Fall noch an die nächste Generation weitergegeben wird. Das schont Ressourcen und vermeidet unnötigen Plastikmüll. Es bricht mir das Herz zu sehen wie viel Spielzeug jedes Jahr weggeworfen wird und traurig in einer Mülltonne endet. Das muss doch nicht sein.

Raus in die Natur!

Am Ende ist der schönste Spielplatz immer noch draußen. Ob im Wald, im Garten oder im Park – hier braucht niemand Batterien. Ein Kind mit einem Bogen in der Hand, das zwischen den Bäumen schleicht, erlebt ein intensiveres Abenteuer als vor jedem Bildschirm. Warum? Es ist selbst mittendrin!

Wir wollen mit Tibola genau diese Lust am "Draußen sein" wecken. Wir wollen Spielzeug ohne Plastik, das robust genug ist, um Matsch, Regen und Sonnenschein zu trotzen. Denn was passiert denn mit den Batterien im Spielzeug, wenn es einmal regnet? Sie gehen kaputt. Unsere Holzspielzeuge überdauern problemlos jedes Wetter - und die Kinder mit der richtigen Kleidung erst Recht!

Wie ist das bei euch?

Mich interessiert eure Meinung: Seid ihr Team „High-Tech im Kinderzimmer“ oder mögt ihr es lieber klassisch und ruhig? Und welches Spielzeug hat euch in eurer Kindheit am längsten begleitet – war es etwas, das Batterien brauchte?

Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Timon

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